Infection&more
Informationen zu Diagnostik und Therapie von Infektionskrankheiten auf dem neuesten Stand.
Stefan Esser, Essen und Ulrich Marcus,
Berlin
Syphilis/Lues
Die Syphilis oder Lues
grassiert seit Ende des 15. Jahrhunderts in Europa. Ihren Schrecken
verlor die Erkrankung durch die Entdeckung der Penicillin-Therapie vor rund 70
Jahren. Nach stark rückläufigen Zahlen ist die Geschlechtskrankheit wieder im
Ansteigen und zwar insbesondere bei Männern, die Sex mit Männern haben.
Hans-Jochen
Hagedorn, Bad Salzuflen
Konsiliarlabor für
Treponema Diagnostik der
Syphilis
Natürlicher Wirt des Syphiliserregers Treponema pallidum ist
der Mensch. Die Übertragung erfolgt nahezu ausschließlich bei direkten Sexualkontakten
durch unmittelbaren Kontakt mit infektiösen Effloreszenzen des Primär- und
Sekundärstadiums. In den erscheinungsfreien Phasen der Frühlatenz besteht
aufgrund der geringen Zahl persistierender Erreger kaum ein Risiko bei Haut-
oder Schleimhautkontakt, wohl aber auf dem Blutweg. Alle späteren
Infektionsstadien werden als nicht infektiös gegen die potentiell infektiösen
Frühstadien abgegrenzt. 
Epidemiologisches Bulletin 11/2012
Tuberkulose
- - Zum Welttuberkulosetag 2012
- - Eckdaten für 2010
- - Aktuelle Empfehlung zur Therapie in Deutschland
- - Sicherung des Behandlungserfolges bei Tuberkulose
Meldepflichtige Infektionskrankheiten: Aktuelle Statistik 8. Woche 2012
ARE/Influenza: Zur Situation in der 10. Woche 2012
Epidemiologisches Bulletin 12/2012
Tuberkulose
- - Was wüsste Robert Koch heute?
- - Tuberkulose in Großstädten am Beispiel Frankfurt am Main
- - Tuberkulose-Fälle bei Kindern in Berlin
- - Tuberkulose bei Nutz- und Wildtieren
- - Neues vom DZK
Die Beiträge können ab sofort im Internet eingesehen werden unter: http://www.rki.de/DE/Content/Infekt/EpidBull/epid__bull__node.html

Süddeutsche
Infektiologie-Symposium 2012
Das zweite Süddeutsche Infektiologie-Symposium im nächsten Jahr wird wieder im Schloss Hohenkammer bei München stattfinden und zwar am 19.-20. Oktober 2012.
Epidemiologisches Bulletin
29. August 2011: Das Epidemiologische Bulletin des RKI ist neu erschienen und wurde auf der RKI-Homepage veröffentlicht.
In der Ausgabe 35/2011 finden Sie folgende Beiträge:
- Tuberkulose - Neue molekulardiagnostische Verfahren in der Diagnostik - Kommentar des RKI
- Meldepflichtige Infektionskrankheiten: Aktuelle Statistik 31. Woche 2011 (Datenstand: 24. August 2011)
- Malaria: Zum Auftreten autochthoner Erkrankungen in Griechenland
http://www.rki.de/DE/Content/Infekt/EpidBull/epid__bull__node.html
Internationaler Aids-Kongress in Rom
17-20 Juli, 2011
Wie gewohnt berichtet HIV&more live vom Kongress der Internationalen Aids-Gesellschaft in Rom. Die Tagung
ist mehr wissenschaftlich ausgerichtet als der WeltAidsKongress, wird aber sicher auch einige politische Akzente setzen. 
Elvitegravir vs. Raltegravir bei vorbehandelten Patienten
Der geboosterte Integrasehemmer Elvitegravir war in einer Phase-3-Studie bei
vorbehandelten Patienten genauso wirksam wie Raltegravir. 
Tenofovir erhöht das Risiko für Nierenschäden
In der französischen Kohorte ANRS CO3 Aquitaine erhöhte Tenofovir alleine sowie in
Kombination mit Proteasehemmern das Risiko für eine chronische Nierenerkrankung.
HIV und Knochen
Knochenfrakturen bei HIV-Patienten nehmen zu. Welche Rolle dabei HIV-Medikamente
dabei im Vergleich zu klassischen Risikofaktoren spielen, ist unklar. Kohortendaten sind schwierig zu bewerten. 
Weitere Artikel 
Prof. Jürgen Rockstroh, Bonn
HCV-Proteasehemmer bei HIV/HCV-Koinfektion
Tipps für den Einsatz in der Praxis
Die HCV-Proteasehemmer Boceprevir und Telaprevir werden in wenigen
Wochen in den Apotheken zur Verfügung stehen. Sie sind für den Einsatz bei HIV/HCV-Koinfektion noch nicht zugelassen.
Dem gegenüber stehen viele HIV-Patienten, die dringend eine HCV-Therpie brauchen.
Weitere Interviews

Informationen der Kongress Veranstalter finden sie unter http://www.ias2011.org/
The International Liver Congress™ 2011 by EASL
30. März - 3. April 2011 Berlin
Im Mittelpunkt des internationalen Leberkongresses der EASL stand die Hepatitis C. Besondere Highlights waren
neue Daten zu den Proteasehemmern Boceprevir und Telaprevir, insbesondere Subgruppen-Analysen, sowie zahlreiche
Phase-2-Studien mit neuen direkt antiviralen Substanzen. Durch diese Fülle geriet die Hepatitis B etwas in den
Hintergrund, doch auch hier gab es interessante Aspekte. 
EASL 2011 Powerpoint Presentation (723 KB) 
Informationen der Kongress Veranstalter finden sie unter http://www.easl.eu/_the-international-liver-congress/general-information
Mit freundlicher Unterstützung von
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