dgi logoInterview mit Prof. Dr. Norma Jung, Köln und Prof. Dr. Siegbert Rieg, Freiburg  --
17. KIT – Ein Kongress für alle!

KIT 17

Der KIT (Kongress für Infektionskrankheiten und Tropenmedizin) ist der deutsche Infektiologie-Kongress für das ganze Spektrum der Infektiologie und für alle in der Infektionsmedizin tätigen Ärztinnen und Ärzte.

Wenn man auf die KIT-Webseite geht, springt einem gleich ein sehr buntes Bild ins Auge. Wie ist dieses Bild entstanden?

Prof. Dr. med. Norma JungProf. Dr. med.
Norma Jung,
Köln
Kongress-
Präsidentin

Prof. Dr. med. Siegbert Rieg,Prof. Dr. med.
Siegbert Rieg,
Freiburg
Kongress-
Präsident

Jung:Bisher gab es als Blickfang ein Bild oder eine Grafik mit künstlerischem Anspruch. Wir wollten diesmal etwas ganz anderes. Wir haben die KI mit den Schwerpunkten dieses Kongresses „gefüttert“ und daraus ein Bild erstellen lassen. Das Ergebnis zeigt die Vielfalt der Infektiologie im Zusammenspiel mit Mensch und Natur.

Der KIT wie schon oft wieder in Köln. Warum?

Rieg: Ja, ich hätte den KIT tatsächlich gerne nach Freiburg geholt, aber so schön es hier auch ist, Freiburg liegt einfach nicht so zentral wie Köln, die Heimat meiner Co-Präsidentin Norma Jung.

Warum sollte man nach Köln zum KIT kommen?

Rieg: Kommen Sie zum KIT, denn hier wird das ganze Spektrum der Infektiologie geboten! Am Programm haben viele Fachgesellschaften mitgearbeitet. Wir haben Kurse, Vorträge, Workshops für Kolleginnen und Kollegen aus der Klinik und der Praxis und auch aus der Wissenschaft – jede und jeder wird hier etwas für seine speziellen Interessen finden.

Jung: Das breite Spektrum war auch bei Auswahl der Referierenden wichtig. Wir haben Personen aus univer-sitären wie nicht-universitären Bereichen, sowie aus dem ambulanten und stationären Sektor eingeladen; wichtig war uns zudem ein ausgeglichenes Alters- und Geschlechterverhältnis.

Knapp zwei Monate vor dem KIT gibt es noch einen weiteren infektiologischen Kongress, den ESCMID …

Rieg: Richtig, aber diese zwei Veranstaltungen unterscheiden sich erheblich. Der ESCMID ist ein riesiger internationaler „Dampfer“ mit weit über 10.000 Teilnehmern. Da kann es sein, dass man tagelang niemand trifft, den man kennt. Der KIT ist quasi ein Heimspiel, ein nationaler Kongress für alle Kolleginnen und Kollegen in der deutsche Infektionsmedizin. Hier trifft man sich, tauscht sich aus, schmiedet Projekte, schließt Freundschaften.

Welche Schwerpunkte haben Sie für den 17. KIT gesetzt?

Jung: Wir legen großen Wert auf ein breites Spektrum an Themen. Die aktuellen Themen „Künstliche Intelligenz und Big Data“, „Klimawandel“, „Gesundheitsreform“ und „Antibiotika-Resistenz“ kann man auch als Schwerpunkte bezeichnen.

Welche neuen Formate wird es geben?

Jung: Die bisherige Struktur des KIT hat sich bewährt, doch ein paar Neuerungen gibt es schon. Mit Workshops wie „Speed Dating“ und „Zirkeltraining“ wollen wir noch mehr Interaktion und Netzwerken fördern.

Jung: Zum ersten Mal gibt es auch einen Fotowettbewerb. Das Thema „Infektionsmedizin menschennah“ soll ein Gegengewicht zur technischen Seite der Medizin wie beispielsweise Labor und künstliche Intelligenz sein.

... und last but not least: Es wird eine große Party geben …

Rieg: (lacht) Richtig, am Freitagabend steigt die Party „Contagious Beats & Infectious Moves“, organisiert von der DGPI. Nicht nur die akademische Fortbildung ist wichtig, auch das persönliche freundschaftliche Miteinander. Die Tickets sind begrenzt, ich rate zur frühen Buchung.

Was ist Ihr persönliches Highlight? Was sollte man nicht verpassen?

Rieg: Da fällt mir spontan der Festvortrag von Prof. Giovanni Maio aus Freiburg zu Grenzen und Chancen der KI in der Medizin zu Beginn des Kongresses und dann am Samstag als Abschluss der Vortrag von Brad Spellberg aus Los Angeles zum Thema Antibiotika-Verordnung ein. Das wir sicherlich spannend und inspirierend.

Jung: (zögert) Es fällt mir schwer, hier nur einen Punkt herauszugreifen. Wir haben so viele gute Sessions und Vortragende. Ich kann nur raten: Nehmen Sie sich Zeit, Sie finden an jedem Tag ganz sicher Ihr persönliches Highlight.

Hier kommen Sie auf unsere Webseite und Registrierung



17 Kongress für infektionskrankheiten und tropen medizin

Antimicrobial Stewardship-Preis der DGI 2026

Die Deutsche Gesellschaft für Infektiologie e.V. (DGI) schreibt im Jahr 2026 erneut den Antimicrobial Stewardship-Preis aus. Der Preis wird von der Firma bioMérieux Deutschland GmbH gestiftet, ist mit € 5.000,- dotiert und wird alle zwei Jahre verliehen.

Ausgezeichnet werden innovative und einflussreiche wissenschaftliche Projekte, die sich im klinischen Kontext um Antimicrobial Stewardship und Antibiotic Awareness verdient gemacht haben.

Bewerben können sich Personen aus dem deutschsprachigen Raum, deren Arbeit im genannten Themenbereich ab dem 01.01.2025 veröffentlicht oder zur Veröffentlichung angenommen wurde. Die Preisverleihung erfolgt auf der gemeinsamen Jahrestagung von DGI und DZIF 2027.

Bewerbungsschluss 15.4.2026. Informationen hier https://www.dgi-net.de/

Das ganze Spektrum der Infektiologie

Gibt es etwas, das Sie besonders interessiert?
Auf dem KIT werden Sie fündig.

  • Antibiotic Stewardship (ABS)
  • Künstliche Intelligenz in der Infektiologie (AI)
  • Blutstrominfektionen/Sepsis
  • Einfluss des Klimawandels auf Infektionserkrankungen
  • Global Health
  • Spezielle Organinfektionen (Herz, Knochen/Gelenke, Lunge, Magen-Darm, …)
  • Fremdkörperinfektionen
  • Virushepatitis
  • HIV / AIDS
  • Impfungen und Impfstrategien
  • Infektionen unter Immunsuppression und postinfektiöse Syndrome
  • Klinische Mikrobiologie/Virologie
  • Neue Antibiotika, Antimykotika und Virostatika
  • Public Health/Surveillance/Pandemic Preparedness
  • Invasive Mykosen
  • STI & Harnwegsinfektionen
  • Vektor-übertragene Erkrankungen
  • TB/NTM
  • Ambulante/Sektor-übergreifende Infektionsmedizin/Versorgungsmodelle für Infektionserkrankungen
  • Innovative Lehre und Wissenschaftskommunikation in der Infektiologie
  • Gender- und Diversity-Aspekte in der Infektiologie
  • What studies do we need?
  • Klug entscheiden in der Infektiologie
  • Karrierewege und Strukturen in der Infektionsmedizin in Deutschland
  • Case reports
  • Tropenkrankheiten
  • Reisemedizin
  • Parasitologie
  • Migrationsmedizin


Ausgabe 1 - 2026Back

DAIG LogoDGI LogoDSTIG LogoPEG Logo

Meldungen

  • Vogelgrippe

    12. April 2026: Erste erkrankte Person in Europa weiter

  • Sexomnie

    12. April 2026: Sex im Tiefschlaf weiter

  • Borna-Virus

    12. April 2026: Fortschritte bei der Strukturanalyse weiter

  • Mentale Gesundheit

    11. April 2026: Waldgeräusche erhellen das Gemüt weiter

  • Newsletter online

    Jeden Monat akutelle Informationen rund ums Thema HIV und sexuell übertragbare Erkrankungen.

    Für Ärzt_innen, Menschen mit HIV und alle Interessierten.

    Anmeldung hier

  • Sepsis

    08. April 2026: Internationale SSC Leitlinie 2026 weiter

  • Robert Koch-Institut

    07. April 2026: Dashboard zu meldepflichtigen Erkrankungen weiter

  • Mpox

    05. April 2026: EMA empfiehlt: Kein Tecovirimat bei Mpox weiter

  • Influenza

    05. April 2026: Impfung schützt auch bei Infektion vor Infarkt und Schlaganfall weiter

  • Cholera

    03. April 2026: Nationale Grenzen und Phagen beeinflussen Entwicklung weiter

  • Malaria

    03. April 2026: Klimadaten helfen bei Bekämpfung weiter

  • Tuberkulose

    31. März 2026: Lieferengpass Ethambutol weiter

  • Adhärenz in der HIV-Therapie

    31. März 2026: Die Expertin Dr. med. Hannah Linke im Interview weiter

  • Shigellen und Salmonellen

    26. März 2026: Häufige Infektionen bei Reiserückkehrern aus Cabo Verde weiter

  • Welt Tuberkulose Tag

    24. März 2026: Die WHO Europa und ECDC haben einen gemeinsamen Surveillance Bericht veröffentlicht. weiter

  • Hepatitis E

    23. März 2026: Neues „..buvir“ gegen Hepatitis E weiter

Ältere Meldungen weiter

Diese Webseite bietet Informationen rund um das Thema Infektionen, Infektionskrankheiten, bakterielle Infektionen, virale Infektionen, Antibiotika, Virostatika, Infektionsschutz und Impfungen. Die aktuellen Informationen aus Medizin und Industrie richten sich an Infektiologinnen und Infektiologen, an Ärztinnen und Ärzte mit Interesse an Infektiologie.