DGI LogoNeuer Vorstand und Beirat gewählt

Die Mitglieder der Deutschen Gesellschaft für Infektiologie e.V. (DGI) haben in einer Online-Wahl den neuen Vorstand und Beirat für die Amtsperiode 2025-2027 gewählt.

Der Vorstand

  • Prof. Dr. med. Maria J.G.T. Vehreschild,
    Frankfurt am Main

    Vorstandsvorsitzende (Wiederwahl)
  • Prof. Dr. med. Siegbert Rieg, Freiburg
    Stellvertretender Vorstandsvorsitzender,
    Präsident des Kongresses für Infektionskrankheiten
    und Tropenmedizin (KIT) 2026
  • Prof. Dr. med. Bernd Salzberger, Regensburg
    Past-Präsident
  • Prof. Dr. med. Christoph Lübbert, Leipzig
    Schatzmeister
  • Prof. Dr. med. Norma Jung, Köln
    Präsidentin des KIT 2026
  • Prof. Dr. med. Leif E. Sander, Berlin
    Beisitzer
  • Prof. Dr. med. Susanne Herold, Gießen
    Beisitzerin
  • Prof. Dr. med. Mathias Pletz, Jena
    Beisitzer

Der Beirat

Der für dieselbe Amtsperiode neu gewählte Beirat


  • Prof. Dr. Marylyn Addo, Hamburg
  • Prof. Dr. Rika Draenert, München
  • PD Dr. Anette Friedrichs, Kiel
  • Dr. Annette Hennigs, Hamburg
  • Dr. Caroline Isner, Berlin
  • Prof. Dr. Jan Rupp, Lübeck
  • Dr. Hartmut Stocker, Berlin


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Aufarbeitung der COVID-19-Pandemie

Im Entwurf ihrer Koalitionsvereinbarung erklären CDU/CSU und SPD die Absicht, den Umgang mit der COVID-19-Pandemie umfassend aufarbeiten zu wollen. Hier die Stellungnahme der DGI.

Die existentielle Bedrohung durch die Pandemie, die teilweise sehr eingreifenden Gegenmaßnahmen sowie die sich häufig widersprechenden öffentlichen Äußerungen von Fachleuten haben eine tiefe Verunsicherung in der Bevölkerung bewirkt, die weit über die Pandemie hinausreicht. Viele Maßnahmen und Entscheidungen, die während der Pandemie – häufig unter der Bedingung noch unvollständiger oder widersprüchlicher Erkenntnisse – getroffen werden mussten, werden inzwischen pauschal als unnötig oder falsch kritisiert, und Personen, die in die wissenschaftliche Aufklärung der Bevölkerung eingebunden waren, werden persönlich angegriffen. Das Vertrauen in die Wissenschaft hat in Teilen der Gesellschaft gelitten. Dieses Vertrauen gilt es wieder aufzubauen. Hierfür ist eine faktentreue Aufarbeitung der Pandemie notwendig.

Die Beurteilung der Bedrohungen durch die Pandemie und der Gegenmaßnahmen sollte durch eine Gruppe fachlich ausgewiesener Expertinnen und Experten erfolgen, die unvoreingenommen die verfügbaren wissenschaftlichen Erkenntnisse zusammenfasst und in einen nationalen Kontext stellt. Die Deutsche Gesellschaft für Infektiologie (DGI) bietet hierfür ihre aktive Unterstützung und Mitarbeit an.

Das vorrangige Ziel muss sein, aus der vergangenen Pandemie für zukünftige Pandemien und gesundheitliche
Krisensituationen zu lernen. Nicht Schuldzuweisungen bezüglich objektiver oder vermeintlicher Irrtümer sind erforderlich, sondern Erkenntnisse, wie wir in Zukunft besser handeln und miteinander kommunizieren können.



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